Dr. Isabell Lorey
wissenschaftliche Assistentin für
Postcolonial und Gender-Studies / Lehre und Forschung zur Konstruktion
von Geschlecht, Ethnizität, Nationalität und Klasse an der
Fakultät Bildende Kunst
Die Veranstaltungen finden wöchentlich
statt.
Ort: Hochschule der Künste, Hardenbergstr. 33, Raum 150
Seminarbeginn: 16. Oktober 2001
Die Moderne nach der Postmoderne
dienstags, 17-19 Uhr
Die Idee zu diesem Seminar ist entstanden
aus den Diskussionen um die Ausstellung "The Short Century"
von Okwui Enwezor und eine afrikanische Moderne und den seit dem 11.
September stattfindenden Diskursen und Praktiken im Kontext einer
Rekonstruktion der westlichen Moderne.
Das Seminar umspannt einen Bogen von der Genealogie der ästhetischen
und politischen Moderne seit der Kolonialisierung und der fundamentalen
Konstruktionen der/des Anderen für die Imagination der "zivilisierten
Welt" (hier durch die Nichtanerkennung afrikanischer Kunst und
KünstlerInnen und bis heute deren Festschreibung als primitiv,
wild/unzivilisiert und traditionell) bis zur Bedrohung und Irritation
wenn die "Anderen" die Position des Anderen verweigern und
wie Enwezor sagen: "Wir sind Teil der Moderne".
Dieses Seminar soll sehr stark vom Diskussions-
und Präsentationsbedarf der TeilnehmnerInnen bestimmt werden.
ZUR
SEMINARÜBERSICHT & LITERATUR
POSTKOLONIALE
KRITIK
Vortragsreihe der NGBK Berlin
in Kooperation mit interflugs HDK
Das angekündigte Seminar "Deutsche
Kolonialgeschichte und die Kunst" entfällt.
nach oben
overview