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Seminare (Link zum Kalender)

Plakat

Raum 004 , Hardenbergstrasse 33

PREIS GUTER LEHRE
Judith Raum Filmanalyse-Seminar:
Text und Bild in Filmen von Yvonne Rainer

Seminar:
24.6.10
25.6.10
28.6.10

Vortrag Sabeth Buchmann:
30.06.10
19.00 Uhr

Seminar:
jeweils 17-21 Uhr

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Betrachtung und Analyse von drei Filmen der amerikanischen Choreographin und
Filmemacherin Yvonne Rainer: ‚Film about a Woman Who‘ (1974), ‚Journeys from Berlin/1971‘ (1979) und ‚MURDER and
murder‘ (1996). Yvonne Rainer entwickelte für die filmische Erzählweise neuartige narrative Strukturen. Wir analysieren
die Filme hinsichtlich der Verwendung von sprachbezogenen Elementen (Dialogen, Tagebucheinträgen, gesprochenen Reflexionen
und Lauftexten) und deren Verbindung zu Bild und performativer Handlung.

Sabeth Buchmann, Professorin für Kunstgeschichte der Moderne und Nachmoderne an der Kunstakademie Wien, untersucht
in ihrem Buch ‚Denken gegen das Denken’ unter anderem die narrative Syntax in Rainers Filmen. Sie wird im
Anschluss an das Seminar für einen Vortrag zu Gast sein.

Alle Filme in Englischer Sprache. Die Drehbücher werden auf Deutsch bereitgestellt. Im Rahmen des Seminars können eigene
Arbeiten produziert werden, die das Verhältnis zwischen Text und Bild zum Gegenstand haben. Die Arbeiten werden
im Juli bei einem weiteren Treffen besprochen.

Die Prämierung Guter Lehre wird initiert vom fsrbk; die Prämierung erfolgt durch die studentische Vollversammlung;

 

 

 

Raum 115

Screens of Perception

14.11.09

Dienstags 10-14h

Felix Guatarri and the Cinema of Institutional Pschotherapy

 

Beginn:
02.11.09

Kino Arsenal

Montag 2. Nov. 17h

Dienstag 3. Nov. 17h

Mittwoch 4. Nov. 17h

Montag 9. Nov. 17h

Fröhlicher Dissens. Film Dagegen. Film Dabei.
Möglichkeiten eines filmischen Dissens: Welche parodistischen und fröhlichen, rigorosen und todernsten, filmischen/politischen
Strategien sind geeignet, einer Erosion des Politischen gegenzuwirken? Was macht Filme propagandistisch? Wie frei können
die Bilder sein, geht es darum, sie immer nur wieder zu untersuchen, und wo ist das Kino der sozialen, politischen
Interventionen? „Das Wesentliche der Politik liegt in den auf Dissens beruhenden Subjektivierungsweisen, welche die Differenz
der Gesellschaft zu sich selbst bekunden ... Der Konsens ist die Reduktion der Politik auf die Polizei.“ (Jacques Rancière)
Filme von Bannister Merwin, Vera Chytilova, Robert Nelson, États généraux du cinéma, Jean-Marie Straub, Danièle Huillet,
Joyce Wieland, Hellmuth Costard, Thomas Struck, Cristina Perincioli, Zelimir Zilnik, Peter Krieg, Marcel Broodthaers, Vlado
Kristl, Heynowski + Scheumann, Ken Jacobs, Karl Gass, und Stefan Hayn. (Madeleine Bernstorff UDK-Seminar 2.-6.11. madbern@gmx.de)
Che e r f ul di s s e nt . Fi l mi ng a ga i ns t . Fi l mi ng wi t h.

 

Beginn: Donnerstag, 15. Oktober, 2009

 

Raum 004 Termine: mittwochs, 16-18 Uhr
14.10., 21.10., 28.10., 4.11. (auswärtstermin), 11.11. entfällt, 18.11., 25.11., 2.12., 9.12., 16.12.
enfällt, 6.1.2010 feiertag - entfällt, 13.1., 20.1., 27.1., 3.2., 10.2.2010

 

seminar: radical histories II - wie zusammen leben? (gender studies) die aktualität und relevanz der frage "wie zusammen leben?" zeigen die themen der biennalen in
venedig (fare mondi / welten machen) und in istanbul (what keeps mankind alive?) wie auch das
aufsehenerregende pamphlet "the coming insurrection" (2009), verfasst von einem anonymen
kollektiv namens "the invisible committee". im seminar widmen wir uns dieser frage aus der
perspektive der gender studies/queer studies/feministischer theorie - diskurse, die die frage des
zusammenlebens mit den bedingungen und möglichkeiten von subjektivität verbinden. die kunst
wird als ein feld gesehen, auf dem diese fragen verhandelt werden können, auf dem aber auch
subjektivierungsmodelle entworfen werden können, die diese geschlechtergrenzen attackieren.
anhand von künstlerischen positionen, ausstellungsprojekten sowie theoretischen texten und
manifesten werden wir im seminar der frage nachgehen, wie das verständnis
feministischer/queerer künstlerischer positionen als politisch engagierte praxis ausgeweitet
werden kann. wie kann man die frage nach dem modus des zusammenlebens diskutieren, wenn
identitätsbasierte politiken als modelle emanzipatorischer kritik scheinbar ausgedient haben? und
welche bedeutung können cyborgs und gespenster für diese fragen haben?

 

Beginn: Mittwoch, 14. Oktober, 2009

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beginn: 15.04.09

 

 

 

 

 

 

 

 

Beginn:15.10.08

 

 

 

 

 

 

 

 

Beginn: 16.04.08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beginn: 23.10.06
 bis 18.12.06
 

Raum 004 Termine: donnerstags, 14-16 Uhr
15.10.entfällt, 22.10., 29.10., 5.11., 12.11. entfällt, 19.11., 26.11., 3.12., 10.12., 17.12. enfällt,
7.1.2010 entfällt, 14.1., 21.1., 28.1., 4.2., 11.2.2010

 

Seminar Hito Steyerl May 2./3 10h-18h room 115
May 9./10th 10h-18h room 115
May 16./17th  10h room 115
May 30./31st 10h room 115

 

Seminar Hito Steyerl
Wed 10-14h, room 4

 

 

 

 

 

 

 

 

Seminar Hito Steyerl
Wed 10-14h, room 4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einführungs-
veranstaltung: 14.00 -17.00 Uhr, Hardenbergstr. 33,
Raum 110 und im Kino Arsenal

seminar: radical histories I - eine versuchsweise extreme geschichte des feminismus
(gender studies) das seminar versucht, durch die lektüre radikaler feministischer manifeste und programmatischer
texte die entstehung und entwicklung feministischer positionen und bewegungen historisch zu
verankern und ihre relevanz für heutige feministisch/queere diskussionen herauszuarbeiten.
dabei werden wir texte lesen, die aufgrund der in ihnen entworfenen extremen
geschlechtermodelle und visionen des zusammenlebens der geschlechter einer
sieger_innengeschichten entgegenstehen - es geht um "gescheiterte" positionen. diese texte
aufzugreifen soll einerseits die konstruiertheit von geschichte sichtbar machen und zu einer
umfassenderen geschichte des feminismus beitragen wie auch eine radikale kritik und
weiterentwicklung des feministischen/gender/queer-diskurses ermöglichen. auf der grundlage
dieser gemeinsam erarbeiteten auseinandersetzung mit feministischer geschichte werden
zeitgenössische künstlerische positionen und deren möglichkeit einer politisch-
emanzipatorischen praxis diskutiert.

 

Crisis!

This seminar will look at artistic production during times of economic and financial crisis, especially the current credit crunch, the Great Depression and the financial crisis in Argentina after 2000.
During 4 weekends we will explore works by John Ford, Herbert J. Biberman, Walker Evans, Dorothea Lange, Slatan Dudow, Naomi Klein, Piel Jutzi, Ella Bergmann-Michel, Fernando Solanas, Allan Sekula, Melanie Gilligan, D.W. Griffiths and Harun Farocki and many others. We will also read texts which relate to the impact of crisis on current and historical aesthetic production and discuss a possible „aesthetics of the crash“.
A reader will be available.

 

 

 

 

History is a plastic medium
Media arts and the archive
Dr. Hito Steyerl


This course deals with archival art practices both on an applied and
theoretical level.
Media arts have been interacting with several formations of archive since
their inception. Surrealist collage, Soviet compilation film, or formalist
found footage film anticipate the various uses of archive in contemporary
art. During the 20th century, artists have developed different strategies to
intervene into the archive, reorganise or fictionalise it and question it´s
internal power relations. While those strategies will be contextualised by
reading texts by Jacques Derrida, Michel Foucault and others, there will
also be a strong focus on producing works, which deal with the archives of
NBK gallery. After a selection by NBK curators, some of these works will be
exhibited in a show there next March.


 

 

Documentary turn
Factography; conceptual documents; artistic research

What is the documentary turn?
This seminar will provide a historical background to the contemporary return of documentary forms into the artfield, which started around the mid-90es. A discussion of this phenomena has been much obscured by competing definitions of documentary and different historical evaluations of documentary forms both within art history and documentary film and photo theory. The seminar will investigate contradictory concepts of the documentary, starting from the use of the document within factography and productivism of the 1920es to the role of documents within conceptual art of the 60es and 70es as well as video essayism, and recent artistic research and knowledge production. The contemporary documentary turn thus opens up a field of contestation, where different concepts of truth, of art and reality clash with each other. An „aesthetics of administration“ (B. Buchloh) encounters a vital documentary politics of visuality.

The course is taught in international english. A reader will be available. Active participation and a presentation will be expected from students. Texts marked with an X are available in the reader.

 

 

 

Documentary Dilemmas:

Block-Seminar Madeleine Bernstorff Sommersemester 2007   Juni 2007

Seminar-Raum 110 Hardenbergstraße,

im Juni jeweils freitags 12h -17h,

samstags 14h -18.30

donnerstags von 17h - ca 19h Screening im Arsenal.

Das Dilemma des Dokumentarischen umfasst Fragen der Inszenierung von ?Realität", Authentifizierungsstrategien und das Verhältnis der Abbildenden zum Abgebildeten. Die Diskussion der Verzahnungen von Fiktion und Dokument eröffnet den Blick auf grundlegende Welt- und Repräsentationsverhältnisse, auf die sich darin abzeichnenden politischen Fragestellungen und das ?vernachlässigte gesellschaftliche Material", wie es der Dokumentarfilmer Klaus Wildenhahn nennt. Der kleinste gemeinsame Nenner der Fiktionalisierung ist immer noch das Medium selbst. Das Seminar ?Documentary Dilemmas" will einige grundlegende Einblicke in einen wesentlichen Teil der Geschichte des Mediums, nämlich in die Dokumentarfilmgeschichte vermitteln: vom frühen Non-Fiction-Film, den Dokumentationen der Avantgarde über das Direct Cinema, Beiträgen aus der frühen Fernsehgeschichte bis hin zum ?New Documentary". Im Vordergrund steht die Diskussion der Dilemmata.

Die Arsenalvorführungen sind wesentlicher Bestandteil des Seminars.

Zum Auftakt präsentiert die Kamerafrau Sophie Maintigneux eine Lecture, in der sie anhand von Ausschnitten aus einigen von ihr gedrehten Dokumentarfilmen Themen wie Intuition, Neugierde, (Kamera-)Standpunkt und Haltung diskutiert. (7.6.)

Von der Avantgardestudie MANHATTA (Paul Strand, 1921) zu Buñuels Blick auf den Tod in LAS HURDES (1932), über zwei britische Alltagsbeobachtungen von Ruby Grierson und Humphrey Jennings, beeinflusst vom ?mass observation movement", Helen Levitts Studie der East Harlemer Straßen als Theater (IN THE STREET, 1948) bis zum ersten afrikanischen Film, der im französischen Exil gedreht werden musste (AFRIQUE SUR SEINE, 1957), geht das nächste Programm. (14.6.)

Peter Weiss findet in ENLIGT LAG im Jugendgefängnis Bilder für eine Zwangssituation, ohne Gesichter zu zeigen, und Vera Chytilova gibt den Mädchen in PYTEL BLECH (Tsch 1962) Raum für ihr Kichern. Ula Stöckl befragt die Glücksvorstellungen 18-jähriger Abiturientinnen (SONNABEND 17H, 1966), und Les Blank begibt sich empathisch in ein Hippie-Love-In (GOD RESPECTS US WHEN WE WORK, BUT HE LOVES US WHEN WE DANCE, 1968), wohingegen Thomas Struck und Hellmuth Costard das Filmen als kommunikativen Akt betreiben (DER WARME PUNKT, 1969). (21.6.)

Schließlich zeigt Peter Nestlers VON GRIECHENLAND (1965) einen prophetischen Blick auf die spätere Militärdiktatur, in LA REPRISE DU TRAVAIL AUX USINES WONDER kristallisiert sich in einer einzigen Plansequenz das Gefüge aus Streikenden, Arbeitergebern und Gewerkschaften im Mai 1968, Gisela Tuchtenhagen arrangiert mit WAS ICH VON MARIA WEIß ein sensibles Portrait eines spanischen ?Gastarbeiter"-Mädchens (1972) und DER MANN MIT DER ROTEN NELKE (1974/75) von Klaus Wildenhahn und Gisela Tuchtenhagen begleitet die zwei letzten Talkshows von Dietmar Schönherr. (28.6.)

Screenings im Arsenal bei Erwerb einer Seminarkarte für die 4 Vorstellungen 12.- €

am 7. 6. bitte frühzeitig (16.45h) da sein, da die Ausstellung der Seminarkarte etwas Zeit erfordert.

 

Fr, 1. Juni: Vorbesprechung :

John Smith: THE GIRL CHEWING GUM (GB 1976) Zelimir Zilnik: KENEDI, LOST AND FOUND (Serbien und Montenegro 2005, 25')

Sa 2. Juni

Andreas Dresen: JENSEITS VON KLEIN WANZLEBEN (DDR 1989/90) Filme von Zelimir Zilnik:NEZAPOSLENI LJUDI - The Unemployed (1968) Yugoslavia 1968, 13 min,  CRNI FILM - Black film (1971) Yugoslavia, 1971, 14 min,  Robert Nelson: OH, DEM WATERMELONS (USA 1965)

 

Screening Arsenal Do 7.6. 17h   

Sophie Maintigneux! Lecture mit Filmausschnitten Kameraarbeit im Dokumentarfilm

Die Kamerafrau Sophie Maintigneux (über 50 Spiel- und Dokumentarfilme seit 1984, Kameradozentin an der dffb) diskutiert anhand von Ausschnitten aus einigen von ihr gedrehten Dokumentarfilmen Themen wie Intuition, Neugierde, (Kamera-) Standpunkt und Haltung.  

Ausschnitte aus:            

BALORDI von Mirjam Kubescha, D 2005 / VENUS BOYZ von Gabriel Baur Ch 2001 / JETZT UND ALLE ZEIT von Astrid Ofner   D 1993

 

Fr 8. Juni ab 12h

Nachbesprechung Lecture

Frühes Kino, Non-Fiction Filme

Feerien/Phantasmagorien EINE AUTOFAHRT IN DIE PYRENEEN (Pathé 1912) / Aus den Aufzeichnungen der ?Archives de la Planète"/Musee Albert Kahn, Paris)

über den Ruhrkampf/ LA BATAILLE DE LA RUHR (1921-1925)

Mode en Bewegig: frühe Film-Modenschauen aus dem niederländischen Filmarchiv

Dokumentarische Positionen:

Filme von Ella Bergmann-Michel (D 1931-33) ERWERBSLOSE KOCHEN FÜR ERWERBSLOSE, DIE LETZTE WAHL

 

Sa   9. Juni ab 14h ?Documentary Value"

Joris Ivens: REGEN   (Niederlande 1929) / A SUFFRAGETTE INSPITE OF HIMSELF   Prod.: Edison (USA 1912) Vsevolod Pudovkin: MECHANIK DES GEHIRNS (UDSSR 1925)Yakov Protazanov: AELITA - DIE REVOLUTION AUF DEM MARS (UDSSR 1924)

Propaganda

Kurt Gerron und der Theresienstadtfilm:

THERESIENSTADT - EIN DOKUMENTARFILM AUS DEM JÜDISCHEN SIEDLUNGSGEBIET D 1944/45

Screening Arsenal Do 14.6. 17h

            MANHATTA (Paul Strand 1921 USA 9')  

            LAS HURDES (Luis Bunuel 1932   E 28')  

            TODAY WE LIVE (Ruby Grierson GB 1937 23')  

            SPARE TIME (Humphrey Jennings GB 1939 18')  

            IN THE STREET (Helen Levitt, James Agee u.a. USA 1948 16')  

            AFRIQUE SUR SEINE ( Paulin Vieyra, Mamadou Sarre F 1957   20')      = 114'

Fr 15. Juni 12h

Nachbesprechung Screening

deutsche Kolonialfilme  

Bredemann: DEUTSCHLAND, DEINE KOLONIEN (D 1934)

Walter Scheunemann, Karl Mohri: DEUTSCHES LAND IN AFRIKA   (D 1939)

Elly Beinhorn: BEI DEN DEUTSCHEN KOLONISTEN (D/SWA 1933)

Antikoloniale Strategien

Forough Farokhzad: DAS HAUS IST SCHWARZ (Iran 1963)

 

Sa 16. Juni 14h

Nachtrag Antikoloniale Strategien:

Ausschnitt aus SCHLACHT UM ALGIER (Gillo Pontecorvo, Algerien, Italien 1965)

VITE von Daniel Pommereulle (F 1968)

 

Feministische Strategien:

Ausschnitte aus:

DER SUBJEKTIVE FAKTOR

(Helke Sander, D 1980- Aktionsrat zur Befreiung der Frau in der SDS-Delegiertenkonferenz),

WOMENS FILM USA 1970 San Francisco Newsreel

L'AGGETIVO DONNA Italien 1972 Colletivo Femminista di Cinema und Rony Daopoulos

Christina Perincioli und die Mietergruppe Märkisches Viertel:

FÜR FRAUEN 1. KAPITEL (BRD 1971)

 

Screening Arsenal Do 21.6.   17h

            ENLIGT LAG (Peter Weiss S 1957   18')

            PYTEL BLECH (Vera Chytilova Tsch 1962 43')  

            SONNABEND 17H (Ula Stöckl BRD 1966 17')  

            GOD RESPECTS US WHEN WE WORK, BUT HE LOVES US WHEN WE DANCE

            (Les Blank USA 1968 20')

            DER WARME PUNKT (Thomas Struck BRD 1969   20')                = 118'

 

Fr 22. Juni 07 12h

Ausschnitt aus TAUSENDSCHÖNCHEN von Vera Chytilova (Tsch 1968)

Nachtrag Feministische Strategien:

Helga Reidemeister und die Debatte um

VON WEGEN SCHICKSAL (BRD 1979)

Ausschnitt: Elfi Mikesch: ICH DENKE OFT AN HAWAII (BRD 1978)

Zum Direct Cinema

Vorgeschichte: Willard van Dyke: VALLEY TOWN (USA 1940),

Fernsehdokumentarismus der späten 50er, frühen 60er Jahre,

Albert und David Maysles: GREY GARDENS (USA 1975, 96')

Hellmuth Costard: DER KLEINE GODARD (BRD 1976 - 78, 84')

 

Sa 23. Juni: 14h

Propaganda, Kolonialismus und Film

vorr. Heynowski und Scheumann: DER LACHENDE MANN (DDR 1965/66)

Filme von Trinh T. Minh-ha (Ausschnitte)

 

Screening Arsenal Do 28.6.   17h

            VON GRIECHENLAND (Peter Nestler BRD 1965 28')  

            WAS ICH VON MARIA WEISS (Gisela Tuchtenhagen BRD 1972 19')  

            LA REPRISE DU TRAVAIL AUX USINES WONDER

            (Etats generaux du cinéma F 1968 9')  

            DER MANN MIT DER ROTEN NELKE

              (Klaus Wildenhahn, Gisela Tuchtenhagen BRD 1974/75 63')                 =119'

 

Fr 29. Juni 12h

Die (Vor)Geschichte des New Documentary , des ?performativen" Dokumentarfilms

Werner Herzog / Errol Morris / Shirley Clarke: PORTRAIT OF JASON (USA 1967, 98')

Danielle Arbid, Avi Mograbi,

 

Sa   30. Juni 14h

evtl. Pedro Costa:

IN VANDAS ROOM/ NO QUARTO DA VANDA (Portugal 2000, 170')

oder

Philip Scheffner: HALFMOON FILES (D 2007, 87')

http://www.halfmoonfiles.de/index.php?id=8

Literatur:

- * Bilder des Wirklichen- Texte zur Theorie des Dokumentarfilms

(Hg: Eva Hohenberger, Berlin 1998) Der erste und einzige in Deutschland

erschienene Sammelband zur Dokumentarfilmtheorie

- * Dokumentarfilm und Authentizität. Ästhetik und Pragmatik einer Gattung. Manfred Hattendorf (1994).

- Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland , (hg. v. P. Zimmermann 2005) geht vom frühen Film bis 1945, unterschiedliche Autoren, viel Material.

- The Subject of Documentary (Michael Renov, Minnesota 2004)

geht auf Selbstrepräsentation und autobiografische Elemente im ?Post-Verité-Zeitalter" ein.

- New Documentary: A Critical Introduction (Stella Bruzzi, London 2000)

Untersucht Elemente des Performativen im neuen Dokumentarfilm

- Der Körper des Autoren. Filmtheorie Nr. 3 von Klaus Wildenhahn (Hg. René Schöttler, Hamburg 2005) Die Theorie eines Praktikers als Kino-Lectures.

 

* (im Handapparat)

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 Beginn: 23.10.06
 bis 18.12.06
 
Einführungs-
veranstaltung: 14.00 -17.00 Uhr, Hardenbergstr. 33,
Raum 110 und im Kino Arsenal

Madeleine Bernstorff:
FILME VON FREDERICK WISEMAN
Seit den 60er Jahren arbeitet der amerikanische Regisseur und Jurist Frederick Wiseman (1931*) über Institutionen, die die Krisen der Gesellschaft mitverwalten. Sein erster Dokumentarfilm über einen Knast für psychisch kranke Straffällige (TITICUT FOLLIES 1967) war ein Skandal, der Film konnte 24 Jahre lang nicht gezeigt werden. Seine Filme über Wohlfahrtsbehörden (WELFARE 1975), über eine HIGHSCHOOL (1968), eine Tierversuchsanstalt (PRIMATE, 1974) über ein Sterbe-Krankenhaus (NEAR DEATH, 1989), über ein Shelter in Florida (DOMESTIC VIOLENCE, 2001) oder über ein Wohnungsamt in Chicago (PUBLIC HOUSING, 1997) sind geprägt von einem tiefen Interesse an den Konflikten, die Menschen in die Institutionen treiben, und von einer Perspektive auf die Arbeit der dort Arbeitenden – ohne die Regeln und Repressionen der Institutionen auszublenden. Eine Abfolge von Gesprächen zeigt die spezifischen Kommunikationsformen der jeweiligen Institution. Wiseman arbeitet beobachtend, nach der Methode des direct cinema – ohne Interviews, Musik, oder Kommentare, und ohne einer Ideologie der „Authentizität“ anheim zu fallen. Er möchte die ZuschauerInnen in die Lage versetzen, ihre eigene Beziehung zum Material herzustellen, als wenn sie sich in der Institution befänden und herausfinden müßten, was dort vorgeht. Fragen und Methoden des Dokumentarischen wie zb. die Einwilligung der Gefilmten, genauso wie Fragen unserer Wahrnehmung von Institutionen, und Ansätze soziologischer Beschreibungen von Gesellschaft sollen im Seminar diskutiert werden.
„I never made a film where the ideas I had in advance became the final theme of the film.“ Frederick Wiseman, Lecture im Filmmuseum Wien 2005

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Seminare Wintersemester 2005/ 06

 Beginn: 20.10.05
 
Einführungs-
veranstaltung: 17.00 Uhr, Hardenbergstr. 33, Raum 150

Katja Diefenbach:
EINE FRAGE DES STILS
zu Foucaults späte Arbeiten über Selbststilisierung und Ästhetik der Existenz

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 Beginn: 28.10.05
Einführungs-
veranstaltung:
14.00 Uhr
Hardenbergstr. 33, Raum 151

Katja Diefenbach: RADICAL CHIC und STYLE POLITICS
beblockt: 13 - 15. 01. 06 und 03. - 05.02.06

Anmeldung erforderlich katja@bbooksz.de

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 Beginn: 03.11.05
Einführungs-
veranstaltung:
18.00 - 20.00 Uhr
Hardenbergstr. 33, Raum 151

Seminar Madeleine Bernstorff
Einfürungsveranstaltung: Dokumentarisches Arbeiten/ Dokumentarfilm
geblockt: 05. - 06.11.05, 12 - 20.00 Uhr
19. - 20.11., 12 - 20.00 Uhr

 


Seminare Sommersemester 2005

 Beginn: 22.4.05
 
Freitag 16-19 Uhr, Hardenbergstr. 33, Raum 151,
nach der ersten Sitzung Donnerstags 17-20 Uhr, Raum 150

Katja Diefenbach: Nach Marx
Strategem der Macht bei Foucault, leidenschaftliches
Verhaftetsein bei Butler


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 Beginn: 23.04.05
Anmeldung erforderlich
katja@bbooksz.de

Katja Diefenbach: Fotografie/ Postfotografie
Von Roland Barthes' letzten Bemerkungen über Fotografie in "Die helle Kammer" zueinigen Reflexionen über den Status des Digitalen in der Medientheorie

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Seminare Wintersemester 2004/ 05

 Beginn: 29.10.04
 fkü
 di 16.00–18.00
bzw.
+ Film bis 20.00
 Ha 110

Katja Diefenbach: Das Melodram RWF II
Fassbinders Verfilmung von Alfred Döblins Roman "Berlin Alexanderplatz"

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Beginn ab 25.10 mo 20-22
Vortragsreihe und Seminar .
Ha 110

Heike Föll: Die Kunst und ihr Aussen
Das Verhältnis von Kunst zu ihrem Aussen hatte Vorbesprechung:
insbesondere für die Kunst in den neuziger Jahren Ha 151
große Relevanz. Die Öffnung der Kunst auf konkrete mi 20.10.
Kontexte, sei es in politisch motivierter oder auch in 11 Uhr
anderen Feldern – wie z.B. Naturwissenschaften, Design, Architektur – interessierter Kunst soll in dieser Veranstaltungsreihe und dem anschliessenden Seminar aus verschiedenen Perspektiven diskutiert werden.

Begrenzte Teilnehmerzahl
gender studies (Frauenfördermittel)

 

 Beginn: 28.10.04
 fkü
 do 14.00-17.00
 Ha 150

Madeleine Bernstorff
Grenzbereiche des Dokumentarischen.

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Seminare Sommersemester 2004

 Beginn: 20.04.04
 fkü
 di 16.00–18.00
 Ha 150

I. Lorey und L. Hentschel
„Fremdkörper – Hygiene – Raum“

Wie kommt es zur Unterscheidung von „Eigenem“ und „Fremden“ und was haben Körpervorstellungen damit zu tun?
Welche Bedeutung haben dabei Konzepte von Hygiene, Reinheit, Sauberkeit?
Wie wird der öffentliche Raum durch diese Inhalte geprägt und zu welchen Ausschlüssen führt das (z.B. in der Stadtplanung, in der Organisation von Überwachung und Kontrolle, etc.) ?

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 Beginn: 22.04.03
 fkü
 do 16.15-18.45
 Ha 150

Katja Diefenbach: Das Melodram RWF
Das Verhältnis von Homo- und Heterosexualität, ruinierter Männlichkeit und leidenschaftlicher Unterwerfung in den Filmen von Rainer Werner Fassbinder

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 Beginn: 19.04.04
 
 mo 14.00-17.00
 Ha 150

Madeleine Bernstorff:
Soziale und ökonomische Prozesse im Dokumentarfilm


Das wichtiges Genre in der aktuellen Kunstproduktion ist der Dokumentarfilm, mit dessen Möglichkeiten sich die aktuellen Prozesse von Globalisierung und Neoliberalismus besonders faßbar bearbeiten lassen. Oft kommt jedoch die Reflektion über erzählerische Darstellungsformen und technische Mittel zu kurz. Die unterschiedliche Materialität von Film- und Videomaterial verschwimmt zugunsten des rein referentiellen Werts von Bildern, ohne daß Differenzierungen und Möglichkeiten für klare inhaltliche und gestalterische Argumentationslinien ausgeschöpft werden.

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Seminare Wintersemester 2003/ 2004

 Beginn: 22.10.03
 fkü
 do 16.00-20.00
 14-tägig
 Ha 110

I. Lorey und L. Hentschel
Kriegsschauplätze und Geschlecht (T)

Von der Verknüpfung von Nation, Militär, Ehre und
Männlichkeit im 19. Jahrhundert zum aktuellen Nexus:
Terrorismus, neue Kriege, neue Männlichkeiten und fkü
Globalisierung. – Das Weibliche als Schwellenfigur
zwischen Orient und Okzident. – Kriegsberichterstattung
und das Department of Global Communication – und
kriegerische Vergesellschaftung in Hollywood und in
Pop und Kunst seit dem 9/11.
Gender Studies, Medientheorie

 

 Beginn: 23.10.03
 fkü
 do 16.15-18.45
 Ha 150

Katja Diefenbach
Gespenstige Verbindungen
Marx' Gespenster // ghosts: die RAF (T)
Literatur: Derrida, Marx‘ Gespenster; fkü
Dekonstruktion geht von der Unvollständigkeit,
Nicht-Totalisierbakeit und konstitutiven Unentscheidbarkeit
des Textuellen und Gesellschaftlichen aus.
In der Begegnung mit dem Marxismus hat sie in den
letzten Jahren eine Repolitisierung erfahren. Welche Verbindung nimmt das zum Feminismus auf?

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 Beginn: 23.10.03
 fkü
 do 14.00-16.00
 Ha 150

Sabeth Buchmann Kann ein Kunstobjekt feministisch sein? (T)
Lektüre exemplarischer Texte zum Verhältnis
von Kunst und Geschlecht

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 Beginn: 28.10.03
 fkü
 di 16.00-18.00
 Ha 150

Isabell Lorey
(Selbst) Regierung und Männlichkeit Foucaults Konzept der Gouvernementalität (T)

Mitte der 70er entwickelt Foucaults seine Herrschaftstheorie der Gouvernementalität: eine neue Regierungstechnologie moderner westlicher Staaten, die untrennbar verwoben ist mit moderner männlicher Subjektkonstitution. Diese Führungspraktiken gehen einher mit einer sich herausbildenden bürgerlichen Männlichkeit, deren identitäre Struktur konzentriert ist auf Selbstbeherrschung und Selbstführung, äquivalent zur Staatsführung. Diese moderne
Idee von Souveränität entsteht u. a. mit einem Rekurs auf
die Antike, wie Foucault in Sexualität u. Wahrheit 2 und 3
zeigt. U.a. soll dieser Ansatz mit der Dialektik der Aufklärung
von Horkheimer und Adorno verglichen werden.
Gender Studies

 

 Beginn: 31.10.
 fkü
 fr ab 11.00
 14-tägig
 Ha 151

Heike Föll
Fragen zur aktuellen Kunst (T)
Schwerpunkt diesmal: Bildende Kunst und Theater

Das Seminar beinhaltet die gemeinsame Besprechung in Ha 151
und Analyse theoretischer Texte und die Diskussion oder zu vereinbarten aktueller Ausstellungen zum Thema. Ortsterminen
Die Seminartermine finden jeweils entweder vor Ort in siehe Aushang den entsprechenden Institutionen statt.
Erwartet wird dabei, sich pünktlich an die vereinbarten
Termine zu halten. Treffpunkt ist jeweils am angegebenen
Ort. Telefonische Voranmeldung erwünscht unter 285 83 66.
Begrenzte Teilnehmerzahl
Gender Studies (Frauenfördermittel


 Beginn: 02.11.  15.00-18.00
 14-tägig
 Ha 226

Astrid Proll
Berufstouristen ( BildReporter im Krieg)

Im Seminar werden Bilder und Texte von Robert Capa, Don McCullin, James Nachtwey, George Orwell, Gilles Peress, John Simpson, Susan Sontag, John Taylor, Margret Bourke White, und Val Williams besprochen. Zur Vorbereitung bitte durch S.Sontag: Das Leiden anderer betrachten , blättern. Mehr Details und Referatsvergabe am 02.11.03

 

Seminare Wintersemester 2002/ 2003  
Beginn: 18.10.02
fkü
fr 11.00-14.00
Ha 150

Sabeth Buchmann
GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT
Zur Geschichte des Öffentlichkeitsbegriffs (T)
Thema des Seminars ist der Begriff der Öffentlichkeit, wie er im Zusammenhang mit "Kunst im Aussenraum", Urbanismus, Gender- und Medientheorien verwendet wird. Angesichts der zunehmenden Ausrichtung des öffentlichen Raums auf privatwirtschaftlichen Interessen sehen sich Künstlerinnen heute in einer Double-Bind-Situation. So ist der bis in die historische Avantgarden des 20. Jahrhunderts zurückzuverfolgende Anspruch, Kunst aus dem bürgerlichen Museum heraus und hinein in den öffentlichen Raum zu tragen Bestandteil seiner zunehmenden Privatisierung. Lektüre und Analyse exemplarischer Texte und Projekte.

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Beginn: 17.10.02
fkü
do 16-19
Ha 150
Katja Diefenbach
EMPIRE
Die Kapitalismustheorie von Antonio Negri und Michael Hardt (T)
Der Ansatz von Negri und Hardt ist von einer Reihe philosophischer Linien durchzogen, darunter Marx' Thesen aus dem "Fragment der Maschinen" (Grundrisse), Foucaults Biomacht-Konzeption und Deleuze/ Guattaris Vorstellung asubjektiver Vielheit. Im Seminar steht die produktivistische Übercodierung dieses Ansatzes - vom biopolitischen Unternehmer bis zur Autonomie der Migration - zur Diskussion. Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbindung feministischer Ökonomietheorie und Marx' Überlegungen zur reellen Subsumption der Gesellschaft unter das Kapital.
Beginn: 22.10.02
fkü
di 16-18.00
Ha 150
Isabell Lorey
BIOPOLITIK
Biopolitik ist eine von Michael Foucault beschriebene Regierungsweise, die
in europäischen Staaten seit dem 18. Jahrhundert praktiziert wird
"Biopolitik" wieder diskutiert, v.a. V. Michael Hardt und Antonio Negri in
"Empire" und von Giorgio Agamben in "Homo sacer" - Im Seminar sollen die
Unterschiede der Konzepte diskutiert werden.
Beginn: 22.10.02 di 12-14.00
Ha ?
Isabell Lorey
WEISSHEIT UND GESCHLECHT -
Picturing the Primitive (T)
Mehrere Perspektiven werden diskutiert;
Einmal die notwendige Konstruktion des Primitiven, Nicht-Weissen/ Weiblichen für den westeuropäischen Nexus Nation - Zivilisiert - Männlichkeit, die Verbindungen und Unterschiede von Rassismus und Heterosexismus und die Bedeutung des Primitiven für die Positionierung der "weißen Frau".

Blockseminar:
18.-20.10.02

10-17.00
Ha 151

Hito Steyerl
FEMINISTISCHE ESSAYS -
Arbeit - Geschlecht - Ökonomie (T)
Dieses Blockseminar setzt die Fragestellung
des Seminars "Feministische Essays" im Sommersemester fort. Diesmal liegt
der Schwerpunkt auf Arbeitsbedingungen von Frauen, vor allem im globalen
Süden. Die Frage wird diskutiert, auf welche Weise transnationale Ökonomien
Prozesse der Vergeschlechtlichung konstituieren. Weiterhin stellt sich die
Frage, in welchen höchst verschiedenen künstlerischen Formen diese
Überschneidung von Arbeit, Geschlecht und Ökonomie dargestellt wird.
Blockseminar 2:
8. + 9.11.02
10-17.00
Ha 151
Hito Steyerl
MIGRATION and it's discontents
Dieses Blockseminar zeigt Klassiker der Spiel- und Dokumentarfilmgeschichte sowie neuere Arbeiten zum Thema Migration. Dabei geht es um die Verschiebung ihrer Darstellung aus einem fordistischen Dispositiv industrieller Arbeit in einer postfordistischen Kulisse, in der Ghetto und digitale Technologie koexistieren.
Geplante Arbeiten von (u.a.) Jean Renoir, Sohrab Shahid Saless, Yamina Benguigui und Samir.

Seminare Sommersemester 2002

NEU: STUDIERENDE DER KLASSE SIEVERDING NEHMEN AN MINDESTENS 2 SEMINAREN AKTIV TEIL!

Dienstags
ab 23.04.02

12.00 - 14.00
Raum 150/ 151

Raum und Sichtbarkeit > >
Isabell Lorey
Download von Seminarplan + Literaturliste 92 k 52 k
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Dienstags
23.04.02
16.00-18.00
Raum 150/ 151
Deutsche Kolonialzeit und die Kunst > >
Isabell Lorey
Download von Seminarplan + Literaturliste 112 k 24 k
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Mittwochs
ab 24.04.02

14.00-16.30
Raum 150/151
Feministische Essays > >
Hito Steyerl
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Do, 02.05.02
Mo, 03.06.02
Do, 13.06.02
Mo, 01.07.02
Di, 16.07.02

12.00 NBK
18.00 Raum 110
12.00 NBK
18.00 Raum 110
21.00 Raum 110

Blockseminar: How to do art with information? Teil 2
Zur Wechselwirkung zwischen den neuen Technologien und neoavantgardistischer Konzeptkunst > >
Sabeth Buchmann

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Donnerstags
ab 18.04.02

21.00
Raum 09

Orange ist die Farbe der Zukunft > >
Katja Diefenbach
Download von Seminarplan + Literaturliste 120 k 24 k